Blåvand September 2021

Blåvandshuk Fyr

Urlaub im zweiten Jahr von Corona. In Dänemark sind seit August 2021 alle Beschränkungen aufgehoben worden. Für eine Einreise ist ein Impfnachweis oder ein negativer Corona-Test erforderlich.
Kontrolliert wurde das an der Grenze bei uns nicht. Wir konnten jedoch beobachten, dass Kontrollen stattgefunden haben.
Wir haben uns ein kleines Ferienhaus in Blåvand gemietet, einem Ort, in dem wir schon mehrfach gewesen sind. Diesmal ist es relativ nah am Leuchtturm in den Dünen und etwas weiter entfernt vom Örtchen mit seinen Geschäften und Lokalen.


Blåvand ist ein typisches, dänisches Feriendorf an der westlichsten Spitze von Dänemark. Das Ende des Festlandes wird vom Leuchtturm Blåvandshuk Fyr beherrscht. Richtung Westen gibt es nur noch einen großen Windpark, die Nordsee und einen Inselstaat, der nicht mehr zu Europa gehören möchte, weil ihm Pint, Pound und Stone wichtiger sind.

Blåvandshuk Fyr

In den Dünen liegen die halb versteckten Ferienhäuser, die von mehreren Anbietern vermietet werden. Dünen und Häuser bieten die perfekte Kulisse zum Ausspannen und Runterkommen. Der Lärm des täglichen Lebens bleibt zurück und wird vom Rauschen der Nordsee, dem Spiel des Dünengrases, des Heidekrautes und im Herbst vom Röhren der Hirsche ersetzt.

Unser Häuschen am Abend
Ferienhäuser kurz vor Sonnenaufgang
Hören konnten wir sie fast immer. Gesehen haben wir sie nur dieses eine Mal aus der Nähe. Die Herde bestand aus ungefähr 40 Hirschkühen und dem Chef in der Mitte. (Foto mit 200mm, leider nach Sonnenuntergang in schwindendem Licht)

Jütland macht bei Blåvand einen Knick nach Osten. Die Nordsee liegt so 500 Meter in westlicher und 500 Meter in südlicher Richtung. Das ermöglicht wunderbare Spaziergänge am Strand. Dieser ist bei Ebbe durchaus mehrere hundert Meter breit. Bei Flut und Westwind kann er fast ganz verschwunden sein.

In den ganzen zwei Wochen hatten wir völlig unterschiedliche Lichtverhältnisse. Wir hatten uns schönere Sonnenuntergänge gewünscht. Das Wetter an der Nordsee richtet sich definitiv nicht nach solchen Wünschen.

Meist haben wir die Kameras nicht aus der Hand gelegt. Ständig gab es Neues zu entdecken, oder bereits bekanntes erschien in anderem Licht.

Die klaren Abende und Nächte boten die Gelegenheit, die Objektive auch mal gen Himmel zu richten.

Der Abschied ist uns ganz schön schwer gefallen. Die Ruhe und relative Einsamkeit waren Erholung pur.

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