Road-Trip, USA 2022, Bryce Canyon – Sedona

Navajo Bridge auf dem Weg nach Sedona
Teil 6, Bryce Canyon – Sedona

Kurz vor Sonnenaufgang, 07:00 Uhr, sind wir wach. Duschen Frühstücken, Auto packen, Good Bye Bryce Canyon und es geht los nach Sedona.
Obwohl wir gen Süden fahren, werden die Uhren wieder eine Stunde vorgestellt.

Die Route nach Sedona

Ein Stop am Red Rock Canyon muss sein. Das Licht ist zu günstig.

Weiter geht es in Richtung Süden. Wir fahren bis Kanab die gleiche Strecke, über die die Hinfahrt ging. Die Johnson Canyon Road lassen wir aus.
Der Fotoladen hat leider geschlossen, aber wir passieren unser schönes Hotel aus Teil 2. An der Shell-Tankstelle nutze ich die Gelegenheit, vollzutanken. Hier hatte die Kreditkarte nämlich mal wirklich funktioniert.
Die 89A führt wieder hinauf auf das Kaibab-Plateau, vorbei an Jacob Lake. Die gelben Blumen an der Straße sind 4 Tage später in voller Blüte.

Vermillion Cliffs

Die 89A verlässt das Kaibab-Plateau in Richtung der Vermillon Cliffs. Am Rand des Waldes ist ein Scenic Point mit einem grandiosen Blick auf die rote Felswand und das House Rock Valley. Schnell wird für ein Pano aufgebaut.

Colorado River & Lee’s Ferry, Navajo Bridge

Die Straße folgt der Rundung der Vermillon Cliffs bis zum Marble Canyon. Hier ermöglichen die Navajo Bridges die Querung des Colorado River. Die Erste der beiden wurde 1929 eröffnet. Jeweils 250 kg Sprengstoff brachen die Nischen für die Ausgangspunkte der Stahlkonstruktion aus den Felswänden, weit über dem Fluss. Heute dient die alte Brücke den Fußgängern. Die neuere, daneben, trägt den Fahrzeugverkehr.

Navajo Bridge
Navajo Bridge

Bevor wir uns das anschauen, entdeckt Claudia den Wegweiser zu Lee’s Ferry. Reifenquietsch und wir biegen links ab, runter zum Colorado.

Lee's Ferry

Man muss sich das genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. Bis 1929 war die Fähre der einzige Übergang des Colorado River in der Gegend, viele Meilen flussauf- und abwärts.

Lee's Ferry

Es sind 108°F, 42°C unten am Fluss. Die alten Gebäude sind erhalten, so zum Teil zumindest. Von hier legen die Rafting Touren durch den Grand Canyon ab.

Cameron Trading Post

Okay, weiter geht es Richtung Cameron.
Die Trading Post war immer einen Stop wert. Wir wollen im Postamt unsere Postkarten loswerden. Das schließt am Samstag jedoch bereits 10:30 Uhr.
Jetzt zur Cameron Trading Post:
Die meisten Dinge, die mittlerweile feilgeboten werden, sind aus China. Nur wenige indianische Schmuckprodukte liegen in den Vitrinen. Wollen wir einen echt China-Traumfänger? Sicher nicht.
Was für eine bittere Enttäuschung. Das Hotel ist viermal so groß wie vor 3 Jahren. Alles steht voller Reisebusse. Entsetzt und traurig fahren wir weiter. Scheiß Kommerz

Wir sind weiter auf der 89A, Richtung Flagstaff. Die Straße ist so wellig, dass wir Prothesenträgern unbedingt extra starke Haftcreme empfehlen. Für ein paar Meilen ist der I-40 auch die 89A, bevor er sie gen Oak Creek Canyon und Sedona wieder verlässt.

Sedona

Labour Day Weekend, es dauert mehr als eine Stunde, bis wir die Baustelle am Eingang des Canyons passiert haben und am Hotel sind. Den Oak Creek an den Slick Rocks kann man nicht erkennen, so dicht lagern dort die Besucher. Da haben wir echt Mist gemacht und diesen Feiertag nicht beachtet.

Villas at Poco Diablo

Das Hotelzimmer ist ein bisschen plüschig, aber groß. Die Dame an der Rezeption ist recht kurz angebunden. Jedoch gibt es hier Gasgrills und somit für uns fette Steaks.

Im nächsten Teil berichten wir vom Abenteuer Doe Mountain und Safeway

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