Road-Trip, USA 2022, Kanab

Road-Trip, Coral Pink Sand Dunes
Teil 2, San Diego – Kanab
Road-Trip Kanab

Für den heutigen Tag unseres Road-Trip haben wir uns 525 mls vorgenommen. Den ursprünglichen Plan, Death Valley, haben wir gecancelt. Dort sind nach den Regenfällen der letzten Wochen viele Straßen gesperrt. So wäre es ungewiss, ob alle Ziele erreichbar wären.
Kanab in Utah wird die Alternative, die jedoch weiter entfernt ist.

Road-Trip California
Somewhere im No-Where in California

Aufgrund der langen Strecke starten wir schon um 06:00 Uhr und taten gut daran. Der Verkehr in der Rush-Hour auf I-15, I-215 ist enorm und die allgemeine Disziplin auf der Straße in den dichter besiedelten Abschnitten niedrig.

In Vegas machen wir einen kurzen Stop in der Premium-Outlets-South. Das muss sein, Zeit haben wir genug.

Nachmittags ist Kanab erreicht. Wir haben ein ausgesprochen schönes Zimmer in den Kanab Suites gebucht, großes Bett, tolles Badezimmer und eine absolut vollständig eingerichtete und ausgerüstete Küche.

Coral Pink Sand Dunes

Unser heutiges Fotoziel sind die Coral Pink Sand Dunes ein kleines Stück nordwestlich vom Ort. Sonnenuntergang wird kurz nach 20:00 Uhr sein. Die Zufahrt führt über eine asphaltierte, dagegen schmale Straße. Den Warnschildern vor „Cattle“ sollte man reichlich Aufmerksamkeit schenken. Auf dem Rückweg in der Dämmerung meinen wir künstlerische Blechinstallationen an einer Abzweigung zu sehen. Nein, kein Blech, es sind schwarze Kühe an und auf der Straße, die uns mit großen Augen anschauen.

Der Park selbst ist ein Utah State Park. Der „America The Beautiful“ Pass gilt hier leider nicht und $11 werden fällig.
Die Dünen haben die rötliche Farbe der Felsen. Der Sand ist aus dem roten Sandstein der Navajo-Schicht, eine der tieferen dieser dicken Sandstein Formationen.

Da die Tageszeit weit fortgeschritten ist und die Temperatur recht hoch, verzichten wir auf das Erklettern der Dünen. Dirk nutzt die Gelegenheit, ein hochauflösendes Panorama zu erstellen. Die Dame, die stoisch am Geländer stehen bleibt und nicht mal daran denkt, sich zu bewegen, ist mit drauf.

Leider darf man in ausgewiesenen Zonen der Dünen dieselben mit Allrad-Fahrzeugen befahren. Das Geknatter der Motoren ist bis an den Rand zu hören. Alles was Lärm macht, scheint geil zu sein. Ach ja liebe Schalbrettfahrer, oops, Snowboarder, bringt eure Bretter mit und geht sandboarden.

Der Regen des Southwest American Monsoon der letzten Wochen hat mehr Niederschlag als normal gebracht. Das ist an den vielen Blumen und den grünen Büschen gut erkennbar.

Claudia mir der Leica Q

Mit außergewöhnlichem Licht geht die Sonne hinter den Bergen unter und lässt den roten Sand noch einmal anders leuchten.
Eine halbe Stunde später fallen wir todmüde ins Hotel.

Nach Sonnenuntergang
Monsoon und Vegetation
Kanab

Dieser Ort war mit Sicherheit eine gute Alternative zum Death Valley, insbesondere, wenn die Straßensituation dort in Betracht gezogen wird.
Darüber hinaus gefällt es uns hier um Längen besser als in Page, das zu einer kompletten Touri-Falle geworden ist, schlechte, überteuerte Hotel und mieser Service inklusive.

Morgen geht es zum North Rim des Grand Canyon

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